TeamTrailing...die Wunderwelt der Hundenase

Wo der Geruch eines Trails liegt, kann der Mensch nicht sehen, aber anhand der Körpersprache seines Hundes wird er erkennen, wo die Spur verläuft

Weil uns der Hund bei der Sucharbeit um Nasenlängen voraus ist, müssen wir ihm nicht zeigen, wie und wo er suchen muss. Was wir ihn aber lehren müssen, ist

 den Geruch anzunehmen und diesem zu folgen

 die Laufrichtung der Spur zu erkennen

 zwischen alten und frischen Spuren zu unterscheiden

 zu merken, wo eine Spur ins Leere verläuft

 aber auch, dem stärksten Geruchsband und nicht den Geruchsverwehungen zu folgen

Werden hier beim Aufbau zu viele Fehler gemacht und hat der Hund erfahren, dass er auch über Geruchsverwehungen zum Ziel kommt, so wird es für den Mensch immer schwierig bleiben, seinen Hund richtig zu lesen und er wird viele unnötige Meter mit ihm zurücklegen.

Genau so wichtig ist aber auch, dass der Hund von Anfang an lernt, dass er nur mit seiner Nase und nicht über die Augen ans Ziel kommt. Denn gerade Augenhunde nutzen sonst sehr schnell Letztere wenn sie auf dem Trail auf Schwierigkeiten stossen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob der Hund mit hoher oder tiefer Nase sucht, exakt auf der gelaufenen Spur läuft oder leicht versetzt - wichtig ist nur, dass er auf der richtigen Spur bleibt und seinen Zweibeiner ohne Umwege zur gesuchten Person führt.